Was ist Slacklinen?
Unter Slacklinen versteht man das Balancieren auf einem 2.5 - 5 cm breiten Kunstfaserband, das zwischen zwei Fixpunkten (meist Bäumen) aufgespannt ist. Aus der, noch vor wenigen Jahren nur in der Kletterszene bekannten Sportart, hat sich inzwischen eine Trendsportart entwickelt. Doch Slacklinen wird nicht nur als eigenständige Sportart betrieben, sondern auch immer mehr von Spitzensportlern als Gleichgewichtstrainingsmittel eingesetzt, aber auch immer öfters in der Physiotherapie beispielsweise zur Rehabilitation von Kreuzbandrissen verwendet.
Ein Slackline-Set besteht grundsätzlich aus einem Band, 2 Baumschlingen und einem Spannsystem. Ein solches Slackline-Set ist ziemlich leicht und findet so in jedem Rucksack Platz. Die Spannsysteme können ziemlich unterschiedlich sein; es gibt Slacklines die mit Ratschen aufgespannt werden, aber auch solche, die mit einem Flaschenzug aufgespannt werden. Für Anfänger ist das Aufspannen der Slackline mit einer Ratsche aber einfacher und man kann die Slackline deutlich straffer aufspannen, was für Anfänger von Vorteil ist.
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Geschichte des Slacklinens
Früher wurden zum Slacklinen vorwiegend dehnbare Schlauchbänder verwendet und auf diesen wurde fast nur balanciert. In der Zwischenzeit ist das Slacklinen auf Flachbändern viel gebräuchlicher und es hat sich auch eine Regelrechte Freestyle-Szene entwickelt. Dabei werden die Slacklines viel härter aufgespannt als früher, wodurch erst ein Trampolin-Effekt zustande kommt. Deswegen werden heutzutage die meisten Slacklines mit einer Ratsche aufgespannt.




